Über uns

Wer sind wir? Was ist das IBZ?

Das Internationale Begegnungszentrum (IBZ)- Friedenshaus wurde 1981 von Bielefelder*innen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte als selbst organisiertes soziokulturelles Zentrum gegründet. Seitdem ist das IBZ- Friedenshaus ein Ort der Begegnung, des Lernens (von- und miteinander), der politischen Artikulation und Interessenvertretung von Zugewanderten sowie Ort der Selbstorganisation von z.Zt. (2016) 25 Migrant*innenselbstorganisationen (IBZ-Hausgruppen).

Seit über 35 Jahren versteht sich das IBZ als Ort der Vielfalt und Weltoffenheit für alle politisch und kulturell interessierten Bielefelder*innen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte und als  Netzwerk und Projektträger einer auf das Miteinander von Menschen verschiedener ethnischer und nationaler Herkunft ausgerichteten Arbeit. Als Begegnungs-, Kontakt- und Informationszentrum ist das IBZ eine offene Anlaufstelle für Menschen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte.

Mitglieder und Vorstand

Unser Verein hat derzeit über 200 Mitglieder aus mehr als 20 Nationen
 

Unsere Ziele

Was wollen wir erreichen? Wen wollen wir erreichen? – Unsere Ziele

Das IBZ tritt für die volle gesellschaftliche, soziale, politische und kulturelle Partizipation nicht nur für zugewanderte sondern für alle Menschen ein und wendet sich entschieden gegen alle Formen von Rassismus, Diskriminierung und sozialer Ausgrenzung.

Unsere Ziele sind die Gleichberechtigung und Chancengleichheit aller in Bezug auf die vollständige Teilhabe an den Gütern und Freiheiten einer offenen und wohlfahrtsstaatlichen Gesellschaft - unabhängig von Herkunft oder persönlichem Lebensentwurf. Sozialen Ausgleich, globale Verteilungsgerechtigkeit und Partizipation streben wir ebenso an wie das Recht auf  Bewegungsfreiheit.

Integration, Asyl und Antirassismus zählen zu den Schwerpunkten unserer Arbeit. Wir treten entschieden gegen jede Form von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit ein. Das IBZ setzt sich für Menschenrechte ein und begreift sich als Teil einer globalen sozialen Bewegung. Wir sind offen für die Kooperation mit Individuen und Gruppen, die sich für gleiche Ziele engagieren.

Unsere Philosophie

Wie wollen wir unsere Ziele erreichen?/mit welchen Methoden?
Empowerment von Migrant*innenselbstorganisationen ist ein wesentliches Grundprinzip unserer Arbeit. Wir unterstützen selbst organisierte  und an den Bedürfnissen und Bedarfen unserer Besucher*innen orientierte generationenübergreifgende Angebote, die Begegnung, Austausch, Beratung, Hilfe zur Selbsthilfe, Freizeitgestaltung, (mit- und voneinander) Lernen, politische Artikulation, Feste und Feiern für alle Menschen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte und in allen Lebenslagen ermöglichen.

Wir bekennen uns zur öffentlichen Austragung gesellschaftlicher Konflikte nach demokratischen Spielregeln und rechtsstaatlichen Verfahren. Eine wirkungsvolle Unterstützung von (Neu-) Zugewanderten erreichen wir durch die Kombination der Selbsthilfestrukturen der Migrantenselbstorganisationen (IBZ-Hausgruppen) und dem Einsatz von hauptamtlichen Mitarbeitenden.

Das IBZ ist Träger zweier Bildungswerke, einer Beratungsstelle der Migrationsberatung für erwachsene Zuwander_innen (MBE) und anerkannter Träger der Jugendhilfe. Mit unseren Angeboten qualifizieren, beraten, begleiten, unterstützen und stärken wir zugewanderte Menschen jeden Alters und setzen uns für die Interkulturelle Öffnung der gesamten Gesellschaft ein, auf kulturellem, sozialem und politischem Gebiet.  

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