Integrationskurse

Seit Inkrafttreten des Zuwanderungsgesetzes im Jahr 2005 fördert das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge Integrationskurse. Diese richten sich an bereits seit längerer Zeit in Deutschland lebende Ausländer_innen, Unionsbürger_innen und an Deutsche mit geringen Deutschkenntnissen.
Der Integrationskurs wird entsprechend dem Einkommen ganz oder zur Hälfte vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge finanziert.

Im IBZ bieten wir sowohl allgemeine Integrationskurse als auch Alphabetisierungskurse an. Im allgemeinen Integrationskurs besteht der Sprachkurs aus 600 Unterrichtseinheiten, à sechs Modulen mit jeweils 100 Unterrichtseinheiten.
Der Alphabetisierungskurs ist ein spezieller Integrationskurs für Migranten, die nicht oder nicht ausreichend lesen und schreiben können und daher zu Beginn des Spracherwerbsprozesses einer besonderen (schrift-)sprachlichen und methodisch-didaktischen Förderung bedürfen. Er umfasst 900 Unterrichtseinheiten à neun Modulen mit jeweils 100 Unterrichtseinheiten.
Der letzte Kursabschnitt des Integrationskurses ist der Orientierungskurs. Er umfasst ebenfalls 100 Unterrichtseinheiten und vermittelt die deutsche Rechtsordnung, Geschichte und Kultur sowie Werte, die in Deutschland wichtig sind.
Am Ende des Sprachkurses wird die DTZ-Prüfung abgelegt und der Orientierungskurs schließt mit dem Test „Leben in Deutschland“ ab.

Wir können für Sie durch einen Einstufungstest das optimale Modul ermitteln und Sie anschließend hinsichtlich der Kurswahl beraten. Eine Anmeldung muss immer persönlich im Büro erfolgen.

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Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Wir bieten an:

  • Allgemeine Integrationskurse und Alphabetisierungskurse
  • Vormittags- und Nachmittagskurse
  • Lernen in einer familiären Atmosphäre
  • Unterricht mit erfahrenen Lehrkräften
  • Persönliche Beratung und Unterstützung bei der Antragstellung und weiteren damit verbundenen Formalien
  • Kooperation mit der Migrationsberatung bei Fragen und Problemen mit Behörden und Verwaltung, in Bezug auf Aufenthaltsgenehmigung, Familienzusammenführung, Visumsangelegenheiten, Einbürgerung, innerfamiliäre Konflikte, spezifische Probleme von Frauen in der Familie (z.B. Gewalt in der Ehe, Zwangsverheiratung), Wohnungsprobleme u.ä.